Wo: bei 01310 Confrançon 🇫🇷
Richter:
- Ivette Chavernac
9 Stunden hin und 9 Stunden zurück… manchmal muss man eben ein wenig verrückt sein 🙂
Eins meiner Ziele für dieses Jahr war mit Haru die Sélectif B zu machen, das ist eine Zulassungsprüfung um in Frankreich auf Field Trials starten zu dürfen. Da ich an den Terminen die näher bei mir gelegen wären leider keine Zeit hatte, blieb als letzte Möglichkeit nur noch der Weg nach Confrançon. Ich hab es nicht bereut die Strecke auf mich genommen zu haben!
Dienstag Mittag gegen 13:30 Uhr sind wir losgefahren und waren nach einem Stau auf der A8 (irgendwie ist da immer irgendwo ein Stau auf dieser Autobahn…) um 21:15 Uhr auf dem Parkplatz angekommen wo ich übernachten wollte. Am nächsten Tag in der früh gab es dann nochmal 45 Minuten Fahrt bis zum Ziel, begleitet von der lieben Diana, die Nachts während dem Schlafen fast noch ausgeraubt wurde 😱
Vor Ort dann alles sehr unkompliziert, ich dachte jetzt hol ich dann mal den Hund raus auf einmal hieß es wir sollten gleich anfangen. Dementsprechend wuselig war Haru, frisch aus dem Auto geholt, aber sie hat das trotzdem schön gemacht. Auch wenn ich gleich beim ersten Dummy dachte sie findet es wieder nicht (dejá vu vom Wochenende…).
1. Markierung
Wir waren zu zweit bei der Richterin, als erstes wurde gefragt ob wir die Prüfung a la francaise oder a l’anglaise laufen wollten, also mit oder ohne Leine, wir wollten ohne. Dann gabs eine Markierung für den rechten Hund nach rechts die direkt gearbeitet wurde und für den linken Hund nach links die ebenfalls direkt gearbeitet wurde. Hier mussten beide Hunde etwas suchen bis das Dummy gefunden war, haben aber beide reinbekommen.
2. Memorymarks
Es wurden zwei Dummys nach rechts und zwei Dummys nach links geworfen und dann in folgender Reihenfolge abgearbeitet: rechter Hund rechtes Dummy, linker Hund linkes Dummy, linker Hund rechtes Dummy, rechter Hund linkes Dummy.
Eins der links geworfenen Dummys flog ein wenig an die Kante vom Maisfeld, das hatte Haru ganz zum Schluss zu holen. Sie blieb hier schön dran und wurde belohnt.
3. Standtreiben
Ein Helfer lief in kurzem Abstand vor uns auf und ab und hat Dummies geworfen und dabei mehrere Schüsse abgegeben.
Hier lief auch alles gut und wir durften erstmal wieder eine kleine Pause machen während die anderen Hunde dran waren.
4. Wasser
Als erstes wurde ein Dummy ins Wasser direkt vor einem geworfen, man sollte sich umdrehen und vom Wasser weg gehen. Bei einer zuvor festgelegten Stelle sollte man für seinen Hund ein Dummy auswerfen und danach wieder Richtung Wasser zurück laufen. Das Dummy an Land war zuerst zu holen. Während der Hund zurück läuft, wird neben um nochmal ein Dummy geworfen welches er nicht beachten sollte. Danach durfte er auch noch das Dummy aus dem Wasser holen.
Das hat Haru sehr schön gemacht, das geworfene Dummy hat sie glaub ich überhaupt nicht mitbekommen.
5. warme Taube
Man bekam eine noch warme Taube in die Hand gedrückt und sollte mit seinem Hund an eine zuvor ausgemachte Stelle gehen um diese dort auszuwerfen. Danach ging man wieder zum Ausgangspunkt zurück und sollte seinen Hund auf die Taube schicken. Beim zurücklaufen des Hundes wurde eine Taube nachgelegt und ein Schuss abgegeben. Dann durfte der Hund nochmal an die Stelle geschickt werden um diese ebenfalls zu holen.
Auch beim letzten Fach lief alles gut und es konnte sich gefreut werden 🙂
Nachdem wir noch die Epreuve A mit angesehen hatten und bei einigen Hunden der Formwert gemacht wurde, gab es Mittags die Urkunden 🥳
Nun schaun wir mal ob wir vor dem Wurf noch an einem Trial teilnehmen können 😊
Nachdem wir nochmal kurz mit allen Hunden gelaufen sind gings auf die Heimreise und um 22:00 Uhr waren wir wohlbehalten zuhause.
Was für eine Reise – verrückt aber schön wars!!!

