10.11.2012 „Interner WT“ Döberitzer Heide Cup A/F/O, Groß Glienicke

Am 10.11.2012 haben wir beim Internen Workingtest „Döberitzer Heide Cup A/F/O“ in Groß Glienicke bei Marion Kuhnt teilgenommen.

Richter:

  • Christine Hartmann
  • Wilfried Kasten
  • Marion Kuhnt

Mehr Infos bei gibts hier.

Es war ein wunderschöner Tag – allerdings mit einem „Problem“ das sich durch jede der Aufgaben wie ein roter Faden durchgezogen hat… ich weiß nun an was ich in nächster Zeit wieder vermehrt arbeiten muss 😉

Aber mal von Anfang an.

Unsere Reise hat bereits am Freitag begonnen. Moni und Flynn kamen gleich am Vormittag zu uns damit wir gemeinsam weiterfahren konnten bis nach Potsdam. Die Fahrt verlief sehr gut, es war wenig Verkehr und die Hunde waren erstaunlich ruhig. Wir hatten im Vorfeld schon die Befürchtung, dass es für Flynn ein Horrorwochenende werden wird da er Yumi ja so toll findet. Aber die „Überdosis“ Yumi hat ihm anscheinend eher gut getan 😉 Unser Quartier wurde bezogen und wir sind schon sehr früh in unsere Betten gefallen. Womit wir auch schon beim Samstag angelangt sind und ich gleich zur Aufgabenbeschreibung in der F kommen werde… Irgendwie war es mit den Aufgaben bissl durcheinander, ich kann nur anhand meiner Punkte schlussfolgern, welche Aufgabe nun wirklich welche gewesen sein muss. Nur bei den Aufgaben 1 und 3 bin ich mir nicht sicher, welche nun tatsächlich welche gewesen sein könnte…

1. Aufgabe: Blind und Markierung (Christine Hartmann)
Auf einem kleinen Hang in geringer Entfernung war ein kleiner Busch zu sehen, Fr. Hartmann erklärte, dass dort ein Dummy liegt. Im ca. 90° Winkel in weiterer Entfernung war ein weiterer Helfer zu erblicken. Dort wurde eine Markierung mit Schuss geworfen, das Blind wurde „bequakt“. Zuerst sollte das Blind gearbetet werden, danach die Markierung

Diese Aufgabe hat Yumi wirklich sehr schön gearbeitet. Es gibts nichts auszusetzen, weder das Blind noch die anschließende Markierung hat Probleme verursacht.
20/20 Punkte

2. Aufgabe: Beschossenes Blind und Markierung (Wilfried Kasten)
Ähnlich wie Aufgabe 1, auch hier ein Blind – diesmal beschossen – und in sehr weiter Enfternung eine Markierung ebenfalls mit Schuss. Diesmal sollte die Markierung als erstes gearbeitet werden.

Das war unsere dritte Aufgabe. Die Entfernung der Markierung war wirklich bombastisch (auch mich wirkten das schon wie 100 Meter, allerdings kann ich megaschlecht schätzen…). Ich hatte selbst erst etwas Schwierigkeiten bei der Aufgabenbeschreibung den Helfer zu erspähen. Erst als er gewunken hat, hab ich ihn gesichtet. Also zuerst wurde der Schuss aufs Blind abgegeben, danach der Schuss und die Markierung geworfen. Insgesamt ist mir aufgefallen, dass man die Schüsse nur sehr schwach gehört hat am Samstag. Auf jedenfall hat Yumi eben überhaupt nicht gemerkt oder gesehen dass da irgenwas geworfen wurde dort hinten. Deswehen hab ich sie erstmal mit Voran in die Richtung geschickt und als sie losgelaufen ist hab ich dem Richter gesagt dass sie nichts gesehen hat. Er meinte er habe es auch bemerkt und ich soll sie nochmal zurückrufen, wir wiederholen das nochmal. Tja, zu sowas ist ein Trainings-WT eben gut 🙂 Als der Helfer das Dummy aufgehoben hat, hat auch Yumi gesichtet dass da hinten ja was los ist und diesmal aufgepasst. Sie ist also auf mein „Apport“ losgesprintet und direkt in Richtung Dummy gelaufen, dann hat allerdings der Hang von dem der Helfer das Dummy nach unten geworfen hat total gezogen und sie ist erstmal zum Helfer gelaufen. Jetzt kommt mein Problem – Yumi hat ÜBERHAUPT nicht auf den Stop-pfiff gehört am Samstag. Ich habe zwar keine Ahnung wieso, denn bisher hat der sehr gut gesessen, auf jedenfall war DAS Samstag die komplette Katastrophe und es war mir schon etwas peinlich. Ich weiß selber dass man bei F-Aufgaben sehr schnell aufgeschmissen sein kann wenn der Stoppfiff nicht funktioniert und bisher war mir nicht bewusst, dass Yumi damit ein Problem haben könnte denn im Training hat sich das nicht rauskristallisiert… Aber die Richter kennen Yumi ja nicht und so wie das am Samstag ausgesehen hat, hätte man meinen können, ich hätte das noch niemals mit ihr gemacht. Ausserdem klingt das immer wie ne blöde Ausrede – …normal kann er/sie das aber…blabla… Ist eben einfach Pech und ich weiß woran ich jetzt eben wieder vermehrt arbeiten werde 😉 Also trotz verkacktem Stop-pfiff, konnt ich sie doch mit ach und krach an die Stelle bringen an der das Dummy gelegen hat. Ich wollte zwischendrin auch schon aufhören, der Richter meinte nur – machen Sie ruhig weiter, wir haben Zeit. Danach erklärte er mir auch nochmal, dass er mir raten würde, in Zukunft andere Kleidung zu tragen. Entweder weiße Handschuhe oder was weißes um die Ärmel denn Yumi hatte wohl keine Chance mich richtig zu sehen auf Entfernung, da ich grün gekleidet war und vor lauter Bäumen stand. Ich werde mir das sehr zu Herzen nehmen! (….aber für den Stoppfiff braucht sie mich nicht sehn die Nudel – ich seh eher darin das Problem… 😛 ). Das Blind hat sie danach sehr schön gearbeitet!
10/20 Punkte

3. Aufgabe: Markierung und Blind über alte Fallstelle (Marion Kuhnt)
Zuerst wurde das Blind beschossen, welches oben auf einem bewaldeten Hang positioniert war. Danach wurde eine Markierung mit Schuss direkt auf der Linie des Blinds weiter vorne in höheren Bewuchs geworfen. Zuerst sollte die Markierung, danach das Blind gearbeitet werden.

Diese Aufgabe war unsere erste und ich war zudem noch der erste Starter aus der 2. F-Gruppe. Bei meinem ersten Versuch war die Aufgabe noch ein klein wenig anders gestaltet. Beide Helfer standen zusammen weiter vorne (wo die Markierung geworfen wurde) und das Blind wurde eben aus dieser Entfernung beschossen (war ca. 15/20 Meter entfernt). Die Markierung war überhaupt kein Problem, allerdings hab ich Yumi überhaupt nicht auf diesen bewaldeten Hang hochgebracht… geschweige denn dass der Stoppfiff eben nicht funktioniert hat. Ich habe Marion gefragt ob ich mit ihr hingehen könnte, sie hat dann einen Helfer in die Nähe des Blinds gestellt und ein Geräusch machen lassen, selbst dann wollt sie nicht dort hin. Tja, erste Aufgabe und gleich mit ner 0 starten, das fängt ja schon gut an dacht ich mir. Aber mei – jeder hat mal Pech 🙂 Als ich mich schon umgedreht hab und fast zurück beim Wartebereich war hat mich Marion nochmal zurückgerufen und mir gesagt, dass ihr das so nicht gefällt und sie die Helfer noch etwas anders positionieren wird weil es so vielleicht doch zu schwierig ist. Ich solle einfach die nächsten 3 Starter abwarten und dann nochmal kommen. Also unsere zweite Chance – diesmal stand der Helfer der das Blind beschoss eben direkt an diesem bewaldeten Hang und hat von dort geschossen. Markierung wieder sehr schön, dann hatte ich trotzdem Probleme Yumi auf diesen Hang zu bekommen. Besonders erschwert durch das komplette ignorieren des Stop-pfiffs… innerlich hätt ich explodieren können 😛 aber ich wollt auch nicht rumschrein, dann wärs vielleicht gegangen – nur ich möcht das irgendwie garnicht anfangen. Was bringt mir das wenns funktioniert wenn ich rumschrei, dann muss ich wohl immer rumschrein damits geht?! Nein – das möcht ich nicht, lieber wieder mehr Stop-pfifftraining!!
12/20 Punkte

4. Aufgabe: kleines Standtreiben und beschossenes Blind (Christine Hartmann)
Man blickte zusammen mit seinem Hund auf eine kleiner Fläche mit hohem Bewuchs, dort fand ein kleines Standtreiben statt, zwei Dummys wurden geworfen, eins davon gleich wieder aufgehoben. Danach in Drehung zu 90° auf einer kleinen Anhöhe, war ein Blind positioniert, welches nach dem Treiben durch Richtungsschuss beschossen wurde. Zuerst sollte das Blind gearbeitet werden und danach der Hund in die kleine Suche geschickt werden.

Eine Aufgabe nach meinem Geschmack 😉 Standtreiben hatten wir zuletzt bei fast jedem WT, also hab ich Yumi auf die kleine Anhöhe angesetzt, als sie oben war – Stop-pfiff – HEY sie hat reagiert 😀 (….aber ich glaube nur deswegen weil sie irgendwie Wind vom Dummy bekommen hat…) und gleich Such-Signal zum Suchen rechts gegeben. Dummy gefunden und gebracht. Danach in die freie Verlorensuche geschickt, wo sie quasi direkt übers Dummy „gestolpert“ ist.
20/20 Punkte

5. Aufgabe: Walkup und Doppelmarkeriung (Wilfried Kasten)
Walkup einen Sandhang nach unten um sich dann neben dem Richter auf einer Linie zu positionieren. Von dort aus wurde zunächst die Aufgabe erklärt. Eine Doppelmarkierung, wieder auf ca. gleicher Linie, zuerst sollte die vordere danach die hintere gearbeitet werden.

Das hat Yumi wiederum schön gemacht! Der Walkup hätte wohl wieder mal schöner aussehen können, die Markierung hat sie aber schön gearbeitet. Bei der zweiten hat sie bissl länger bebraucht. Was mir an Yumi so sehr gefällt – sie ist so schön klar im Kopf, geht ohne Probleme über alte Fallstellen. Brave Maus 🙂
18/20 Punkte

6. Aufgabe: Walkup mit Blind und Markierung (Marion Kuhnt)
Walkup zusammen mit Marion, dann ein Schuss auf ein Blind. Es wurde weitergegangen und rechts von einem in etwas weiterer Entfernung fiel nochmals ein Schuss und eine Markierung. Zuerst sollte das Blind und danach die Markierung gearbeitet werden.

Die Fussarbeit wurde von Marion ein wenig bemäkelt, wir liefen ein Stück, der Schuss aufs Blind. Dann nochmals ein Stück, danach die Markierung und Yumi hat wiedermal überhaupt nicht geschaut. Wie gesagt, man hat die Schüsse fast gar nicht gehört, da sie nichts gehört hat hat sie auch nicht hingeguckt und ich hab nicht schnell genug reagiert um sie drauf aufmerksam zu machen dass sie nach rechts schaun muss. Marion meinte nur – tja, jetzt isses für sie hald ein Blind…. Das erste Blind ging noch, die Entfernung war nicht so weit. Dann das zweite (die vermeidliche Markierung). Ich habs tatsächlich geschafft Yumi dort hinzubekommen, aber wieder nur mit ach und krach – kein Wunder wenn wieder mal JEGLICHER Stop-pfiff einfach überhört wurde. Das dumme war, sie kam dann immer wieder zu mir zurück, Nase am Boden, ich konnt also keinen Sichtkontakt herstellen weil irgendwie IMMER ein Büschlein im Weg stand und wenn sie dann so 10 Meter vor mir stand hat sie sich dann doch mal bequemt hinzusetzen. Dann konnt ich sie wieder Back-schicken, wenn sie dann allerdings wieder die Linie nicht hatte ging das ganze Spiel wieder von vorne los weil sie ja beim Stoppen nicht gehört hat. Ich hab tatsächlich drauf geachtet von wo der Wind kommt, versucht dass sie Wind bekommen kann und dann als sie in der Nähe war den Suchenpfiff gegeben. Und sie hats geschafft…
5/20 Punkte

Insgesamt: 85/120 Punkte, gut,  8. Platz

Dieses Stop-problem hat sich ja bereits irgendwie in der BLP schon angedeutet – da hab ichs allerdings noch eher auf die Wildarbeit geschoben. Beim Training war Yumi wie sonst auch. Dass es am Samstag so „ausgeartet“ ist, find ich persönlich ein wenig schade und das ist auch der einzige Punkt an dem ich ein wenig enttäuscht bin – das hätte einfach nicht sein müssen…. Naja, ich weiß zumindest jetzt auf was ich die nächsten Monate wieder vermehrt aufzupassen hab 🙂 Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und mit dem Gesamtverlauf unseres ersten F-Workingtests bin ich sehr zufrieden!!!!

Vor allem war es ein wunderschöner Tag, wir hatten solch ein Glück mit dem Wetter. Ich hab mich wahnsinnig gefreut Nadine, Jana und Jaqui mal wieder getroffen zu haben und Diana, Ann-Katrin und Chris entlich mal persönlich getroffen zu haben! Wie ich finde hatten wir viel zu wenig Zeit auch mal richtig zu quatschen…….. Auch die anderen Teilnehmer waren alle sehr nett und zumindest in meiner Gruppe waren alle schön entspannt – eine wunderbare Atmosphäre 🙂

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Ein Gedanke zu „10.11.2012 „Interner WT“ Döberitzer Heide Cup A/F/O, Groß Glienicke

  1. so ein schöner langer Bericht Tanja 🙂
    Yumi und du ihr seid so ein super Team und schafft auch so schwere Aufgaben 🙂
    ihr gehört in die F, ich habs ja gesagt thihi

    Ich freu mich so auf ein Wiedersehen :*

    LG,Michi und ein Bussi von Pouli