Wo: Bernried bei 94469 Deggendorf

Richter:

  • Bruno Julien (FR)
  • Henrik Vilendal (GB)

…immer wieder gerne!! 😀
Das erste und bislang einzige mal dass ich beim Go South Cup angetreten bin war bereits 2 Jahre her. Schon damals war ich sehr beeindruckt über das was Günter mit seinem Team da auf die Beine gestellt hat. Es ist wirklich unglaublich toll und jeder der die Chance hat hier zu starten sollte sie auch wahrnehmen! Letztes Mal noch mit 2 Hunden (Gem in Novice und Yumi in Open) sollte diesmal nur Gem starten. Dafür hab ich mir das Training bei den Richtern am Freitag mit angeschaut.
Schonmal vorweg – für das komplette Wochenende waren sehr heiße Temperaturen über 30°C und Sonne satt angesagt, deswegen wurde auch der Zeitplan so gut es ging in die Morgenstunden verlegt, zusätzlich gab es eine Hundedusche welche auch gut besucht war 🙂

Thore Brockhoff hat wie immer supertolle Bilder gemacht, einige möchte ich hier mit in den Beitrag packen. Vielen Dank Thore!!

Die beiden Richter Bruno Julien und Henrik Vilendal
Auslosung der Startnummern, Preise, Sonne satt und das GSC Team

Gem und ich konnten leider an keinem der beiden Tage bestehen, es war dennoch toll und wir sind wieder einige Erfahrungen reicher!

An Samstag mit Startnummer 10 hatten wir zunächst bei Henrik wirklich sehr viel Glück und 2 recht leichte Retrieves, die Gem aber auch sehr sehr schön gearbeitet hat. Wir waren noch auf der abgemähten Wiese und die Schützen nicht weit von uns entfernt. Zunächst wurde auf unserer Seite eine Markierung in den Wald geworfen, welche der andere Hund arbeiten musste, danach gab es während des walkens nur einen Schuss und ein „Hase“ und Gem wurde auf ein Blind geschickt. Hier hatte sie ihre Nase wunderbar an (ich hätte glaub ich nicht mal den Suchenpfiff machen müssen, habs dennoch getan um ihr in dieser Situation Sicherheit zu geben). Der „Hase“ lag in einem Streifen mit etwas höherem Bewuchs parallel zur Waldkante (mit einigen Metern Wiese dazwischen), man konnte den Hund dabei wunderbar sehen während des arbeitens. Als dann die andere Gruppe bei Bruno einige Retrieves hatte gings auf unserer Seite weiter mit einem Doppelmark. Ein Dummy flog in den Wald und das andere an die Kante. Das äußere war von dem anderen Hund zu arbeiten und Gem sollte dann das im Wald holen. Auch hier wieder aufgepasst und ohne zutun gepickt. Somit durften wir erstmal wieder raus und warteten auf unseren Einsatz bei Bruno. Dann wars soweit, als wir an der Reihe waren kamen wieder Rufe mit „Hase“ „Hase“ und einigen Schüssen. Bruno hat sich erkundigt wo die Hasen denn liegen, der eine war an einem Baum, der zweite war an dem nächsten Baum mit einigen Metern dazwischen. Ich sollte den von dem linken Baum holen. Hab Gem geschickt und zunächst sah es auch sehr gut aus. Sie war im Gebiet und ich hab den Suchenpfiff gemacht. Leider war in diesem Moment kaum Wind, sie hat vorbei gesucht. Ich hab gestopt als sie quasi zwischen den beiden Blinds stand. In dem Moment hab ich gesehn dass sie ihre Nase in den Wind gesteckt hat, der allerdings von der falschen Seite kam 😉 Danach wollte sie nicht mehr nach links laufen, nach dem ersten Fehlversuch war sie aber schon beim anderen Baum. Dort nochmal gestopt (wahrscheinlich direkt überm Dummy) und wollte sie nochmal näher pfeifen, woraufhin sie das falsche Dummy gepickt hat und glücklich zu mir kam. Tja, falscher Hase 💩

 
Am Sonntag hatte ich Startnummer 5 gezogen und mir schon Gedanken gemacht ob das nun gut oder schlecht ist. Am Samstag hatte ich das Gefühl dass Gem nach den ersten Schüssen etwas Eingewöhnungsphase brauchte um wieder ein wenig runter zu fahren. Sie war sehr aufgeregt was da alles passiert um sie herum, es tat ihr da nicht schlecht erstmal noch zu warten. Nun mussten wir allerdings am Sonntag schon sehr bald zum Richter, da einer der ersten 4 Starter ein Dummy nicht gefunden hatte. Gem war bis zu ihren Haarspitzen angespannt als wir bei Bruno ankamen. Wir sind losgewalked, es gab einen Schuss und ein Dummy flog in weitem Bogen. Der andere Hund bei Bruno wurde freigegeben. Gerade als er schicken wollte fiel nochmals ein Schuss und ein Dummy und gleich darauf wurde nochmal eins mit Launcher direkt vor uns in nicht sehr großer Entfernung geschossen. Bei jedem Schuss wurde Gem noch angespannter und als dann der andere Hund loslief konnte sie sich nicht mehr zurückhalten. Sie sprang einige Sprünge mit, das einzig Gute ist, dass ich sie wirklich sehr ruhig in solchen Situationen verbal stopen kann und nicht rumschrein muss. Sie hat sich dann entsinnt dass das wohl nicht richtig war und kam wieder an mein Bein. Da war der Trial für uns vorbei bevor er überhaupt richtig begonnen hatte – ärgerlich, aber is hald so. Wir haben uns dann den Rest noch angesehen und die Hundearbeit genossen 🙂

 
An beiden Tagen gab es in den ersten beiden Runden einen Walkup mit je 2 Dummies pro Richter. Danach wurden die übrigen Hunde zu einem Standtreiben gebeten, am Samstag war dieses im Wald und am Sonntag am Waldrand von mehreren Seiten, ein Zaun war da auch noch dabei. Nach den Treiben wurde von den übrigen Hunden dann der Beste des Tages ermittelt. Sonntag wars wirklich schade, wir hatten als Zuschauer einen super Blick auf den Anfang der linken Seite des Treibens. Hier wurde ein Dummy bei einem „Zugang“ in den Wald geworfen. An dieser Stelle sind nach dem Treiben leider gleich 4 Hunde aus dem Trial gefallen, da sie das Dummy nicht gefunden haben, die Richter jedoch schon.

Es waren wieder super schöne (wenn auch viel zu heiße) Tage, vielen vielen Dank für die tolle Organisation, den Helfern die so gut wie den ganzen Tag in der Sonne standen, den Richtern die sich vor allem am Freitag viel Mühe gegeben haben das Regelwerk näher zu bringen und allen Teilnehmern für die nette Stimmung!
Gem und ich werden weiter üben und hoffentlich nächstes Jahr wieder antreten dürfen 😀

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