08.08.2015 WT O (Munich Cup)

Wo: 85567 Alxing

Richter:

  • Monika Schönbach (D)
  • Lynn Stringer (GB)
  • Malcom Stringer (GB)
  • Jennifer Hay (GB)
  • Gordon Hay (GB)

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Das Motto dieses WTs ist „Südafrika“, bei Temperaturen von ca. 32°C und mehr ein Motto das durchaus zutreffend ist 😉 Für Abkühlung war in Form einer großen Wanne mit Wasser gesorgt. Sowohl Gem als auch Yumi haben sich im laufe des Tages sogar in das Wasser reingelegt (für Yumi tatsächlich sehr aussergewöhnlich). In den Wartezonen im Schatten war es aber einigermaßen erträglich, der Wind wehte gottseidank auch ein wenig.
Auf jedenfall ein toller Workingtest – das Wetter muss man so nehmen wies kommt, ändern kann mans eh nicht und alle hatten schließlich das gleiche Wetter 🙂 Hier mal die Aufgabenbeschreibung, wie immer ohne Gewähr für die Richtigkeit der eingezeichneten Bildpunkte 😉

Aufgabe 3: Markierung und Blind (Jennifer Hay)
Man stand auf einer Wiese, die eine Steigung aufwies. Rechter Hand nach oben auf den Hang wurde zuerst ein Blind beschossen, danach linker Hand auf der Wiese eine Markierung beschossen und geworfen. Zuerst sollte das Blind gearbeitet werden und danach die Markierung.

Aufgabe 3

Yumi hat sowohl den einen Helfer beim Blind gesichtet, als auch die Markierung gut beobachtet. Nach der Freigabe schick ich sie aufs Blind und nach einigen Metern bleibt sie stehn und guckt mich an als ob sie mir nen Vogel zeigen wollte. Ich hab sie weitergeschickt und sie lief auch, allerdings war die Line danach nicht mehr ganz so gut weil sie sich arg in den Wind fallen lies und ich musste sie ein paarmal weiter nach links schicken. Dann hatte sie aber recht schnell das Dummy in der Nase und kam brav zurück. Die Markierung war eine Punktlandung.
19/20 Punkte

Aufgabe 4: Zweierwalkup mit jeweils Markierung und Blind im Wechsel (Monika Schönbach)
Das Gespann mit der niedrigeren Startnummer stand auf der linken, das Gespann mit der höheren auf der rechten Seite. Es gab einen kleinen Walkup auf einer Wiese, die Helfer liefen weiter vorne mit und irgendwann gabs einen Schuss und eine Markierung. Beide Gespanne sollten sich allerdings erstmal um ca. 90° drehen und HF1 ein Blind arbeiten, welches sich ca. 10 Meter um den Strommast befand, aber innerhalb der Wiese, nicht auf dem abgemähten Feld (siehe Skizze). Danach sollte HF2 die Markierung arbeiten. Danach wurde alles wiederholt und die Plätze getauscht.

Aufgabe 4

Wir waren das Gespann mit der niedrigeren Startnummer und fingen somit auf der linken Seite und dem Blind an. Walkup war ok, Yumi hat sich zusammengerissen 🙂 Nachdem die Markierung gefallen war und wir uns drehen sollten, hab ich Yumi ausgerichtet und losgeschickt. Sie lief und lief und lief, einfach perfekt und als ich den Suchenpfiff gemacht hab, hat sie auch schon den Kopf runter um das Dummy zu picken. Wow, sehr schön – hatte ich Glück dass das genau da war denn ansonsten hätte Yumi den Grünstreifen absuchen müssen. Nachdem die Markierung vom anderen Hund gearbeitet wurde, wurden Plätze getauscht. Markierung fiel und wir sollten uns drehen. Yumsis Drehung war nicht so gaaaanz um 90 Grad, sie saß dann vor meinen Füßen und hat mich angeguckt. Als wir an der Reiehe waren wusste sie noch genau wo das Mark lag, wieder bis auf ca. 3 Meter die sie sich rangesucht hat ne Punktlandung. Dann hat sie allerdings das Dummy so komisch aufgenommen, dass es ihr fast ausm Maul fiel. Dazu ja noch gehechelt wie blöd… Bei dem Wetter kann ich schlampiges Tragen nicht verübeln, wirklich toll gemacht die Maus!!
19/20 Punkte

Aufgabe 5: Markierung und Blind (Gordon Hay)
Rechter Hand auf der Wiese sah man den Helfer welcher das Blind beschoss, der Helfer für die Markierung war linker Hand bei einem Baum. Zuerst wurde die Markierung beschossen und geworfen, danach das Blind beschossen. Blind sollte zuerst gearbeitet werden, man musste dabei beachten dass der Wind genau von Richtung der Markierung kam und die beiden Dummys jetzt nicht soooo weit auseinanderlagen.

Aufgabe 5

Die Aufgabe bei der Yumi einen eigenen Plan hatte 🙂 Zuerst wurde die Markierung geworfen, Yumi hat geguckt. Dann wurde das Blind beschossen, Yumi hat geguckt. Dann sollte ich sie aufs Blind schicken. Hab ich auch gemacht und sie lief erst richtig gut. Dann aber wieder der Wind und sie lies sich MEGA reinfallen. Einmal gestopt und wollt sie weiter nach links bringen. Leider ist sie nur weiter geradeaus gelaufen, nicht links. Und dann hatte sie was in der Nase… meine Stoppfiffe kamen irgendwie nicht mehr in ihrem Hirn an. Sie ist dann rechts am Helfer vorbei, hat da hinten bissl rungesucht, kam dann Richtung Helfer – natürlich weiter immer schön meine Pfiffe ignoriert – wobei, mein Komm näher Pfiff kam ja schon irgendwie an. Naja, sie hat sich hald selbst an das Blind rangesucht, in Eigenarbeit sozusagen. Nicht so schön für mich, aber ich nehms ihr auch nicht übel – manchmal weiß ich wirklich nicht ob meine Pfiffe ankommen mit Wind usw. Ich geh immer erst vom Guten aus und sag sie hats nicht gehört 😉 Die Markierung war dann wieder super!
14/20 Punkte

Aufgabe 1 + 2: Zweieraufgabe Markierung und Blind im Wechsel (Blind Aufg 1, Malcom Stringer – Markierung Aufg 2, Lynn Stringer)
Beide Gespanne waren in Blickrichtung der Markierung aufgestellt. HF 1 auf der rechten Seite, HF 2 auf der linken. Die Markierung wurde ganz oben auf dem Hang in (ich glaub) ein Senffeld geworfen und sollte nach Freigabe unmittelbar von HF 1 gearbeitet werden. Danach sollte HF2 mit Malcom mitkommen, vor dem anderen Gespann vorbei in Richtung Blind welches sich zwischen Wald und (war das ein??) Maisfeld auf einer gedachten Linie (ungefähr in der Mitte) befand und nicht beschossen wurde. Die Markierung war Aufgabe 2 und das unbeschossene Blind Aufgabe 1. Danach wurden die Positionen getauscht.

Aufgaben 1+2
Fotos: Stefan Geyer (www.fotografie-erlebnis.de)
Aufgabe 2 - Markierung Aufgabe 1 - Blind

Yumi war mittlerweile wirklich total platt. Wir hatten vor diesen beiden Aufgaben eine kurze Wartezeit in der sie einfach seitlich und platt wie ne Flunder im Gras im Schatten lag und sich KEINEN millimeter mehr bewegen wollte. Es war echt megaheiß und dann so weit laufen, das war wirklich anstrengend für alle Hunde. Dann waren wir endlich dran. Diesmal waren wir das Team mit der höheren Startnummer und standen wieder auf der Linken Seite um mit dem unbeschossenen Blind zu beginnen. Die Markierung fiel und wurde gearbeitet. Danach sollten wir mit Malcom mitkommen vor die „line“ und er erklärte nochmal genau wo das Blind zu finden war. Die Entfernung war schon zackig find ich und dann noch unbeschossen, den Helfer konnte der Hund nicht unbedingt wahrnehmen – also quasi ein wirkliches Vollblind. Dementsprechend mit gemäßigter Geschwindigkeit ist Yumi auch losgelaufen und hat sich erstmal Richtung Wald auf der linken Seite fallen lassen. Da hab ich sie das erste Mal gestopt um sie weiter nach rechts-hinten zu bekommen. Gelang nur mittelmäßig, sie nahm den Wald dann ein wenig als natürliche Barriere und hat sich weiter Richtung Blind gegurkt. Da ich immer mit den Entfernungen einschätzen echt Probleme hab, hab ich diesmal veruscht NICHT zu früh zu pfeifen sondern sie erst weit genug hinterlaufen zu lassen. Wenn sie sich von hinten reinsucht bekommt sie in jedem Fall Wind dachte ich. Sie ist erst etwas nach rechts auf der gedachten Linie und kam dann wieder zu weit nach vorne diesmal in der Mitte. Ich noch einmal gestopt und sie nach hinten geschickt um dann bei der gedachten Linie den Suchenpfiff zu geben und diesmal war sie genau richtig 🙂 Gottseidank, Dummy drin. Danach wurden die Plätze getauscht und wir durften die Markierung arbeiten. Kein Problem, Yumi hat sich wirklich zu einer hervorragenden Markiererin entwickelt und dann kann sie auch noch super mit dem Wind arbeiten – das mag ich sehr sehr gern an ihr!!!
16/20 Punkte Aufgabe 1
20/20 Punkte Aufgabe 2

Insgesamt: 88/100 Punkte, sehr gut, 5. Platz

Total fertig, platt und mit Kopfschmerzen haben wir uns erst noch ein wenig beim Alxinger Wirt gestärkt und sind dann nach der Siegerehrung recht bald nach hause gefahren. Munich Cup, wir werden wieder kommen 🙂 🙂 🙂

Yumi
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