02.11./03.11.2013 DRC WT-Finale F (Engelskirchen)

Wo: Raum Engelskirchen

Richter:

  • Anja Möller (D)
  • Betty Schwieren (D)
  • Rainer Scesny (D)
  • Oliver Kiraly (HU)
  • Roger Wade (UK)
  • Ron Jeffery (UK)
  • Graham Stanley (UK)
  • Declan Boyle (IRL)

Mehr Infos unter DRC-Finale.

Dieses Wochenende wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, Yumi hat mir am Sonntag gleich bei der ersten Aufgabe einen heiden Schrecken eingejagt… Der Samstag war sehr sehr sehr verregnet und nach der 2. Aufgabe wurde es auch langsam unter meiner Jacke nass, trotzdem bin ich sehr zufrieden mit den Leistungen meines Hundes. Weniger dafür mit meinen Leistungen, ich war vor allem am Sonntag weit entfernt von einer guten Hilfe für Yumi. Aber mal von Anfang an, wir starten mit der Aufgabenbeschreibung. Für die ersten 4 Aufgaben stell ich mal Youtube-Videos (eingestellt von B. Christensen) mit rein, dann kann man sich gleich bildlich vorstellen wie das ganze ausgesehen hat 🙂

1. Aufgabe: 2er Walkup mit jeweils einem beschossenen Blind (Roger Wade)
Man ging im Zweiergespann (niedrigere Nummer rechts, höhere links) einen kleinen Trampelweg entlang bis ein Helfer laut „Hase“ schrie und einen Schuss abgab. Dann sollte zuerst der rechte Hund das Blind arbeiten. Ein Stückchen weiter gabs dann auch für den linken Hund einen „Hasen“ 🙂

Station 1

Durch Zufall zeigt dieses Youtube-Video tatsächlich uns!!! 😀 Ich durfte die Aufgabe zusammen mit Simone Hahn und ihrer Hündin Grace machen. Yumi und ich waren als zweite dran. Hier hatte ich eindeutig als zweiter den Vorteil dass ich sehen konnte wo der Helfer das Dummy nachgelegt hat (bzw. wars einfach an der gleichen Stelle wie zuvor bei Hund 1). Für das erste Gespann wurde in der Beschreibung nur gesagt, dass es sich in einem Arial einige Meter vor dem Helfer befindet. Das war unsre „Glanzaufgabe“ des Tages 😉
20/20 Punkte

2. Aufgabe: Beschossenes Blind und Markierung (Anja Möller)
Im ersten Teil der Aufgabe sollte der Hund aus einem schmalen Farnstreifen ein beschossenes Blind holen. In dem Moment wenn der Hund das Dummy aufnimmt, sollte ein Schuss fallen und eine Markierung. Die Helfer standen dabei hangaufwärts und warfen das Dummy schräg in den Hang.

Station 2_1 Station 2_2

Unsere erste Aufgabe des Tages. Den Farnstreifen hat Yumi wirklich schön durchsucht und auch sehr schnell gefunden. Schwubs war sie schon wieder bei mir aber die Helfer hatten noch nicht geschossen und auch keine Markierung geworfen. Tja… über Vorteil- oder Nachteil kann man sich jetzt streiten 😉 Klar, Yumi konnte sich jetzt neben mir schön auf die Markierung konzentrieren, aber ich denke von der Stelle aus wo der Farnstreifen war, hätte sie bessere Sicht auf die Fallstelle gehabt. Sie ist auf jedenfall übers Ziel hinausgeschossen und iiiich?? na ich hab nix getan >_< Anja meinte dann zu mir - "wenn der Hund nicht mehr sichtbar ist, befindet er sich nicht mehr im Suchengebiet". Ok - das gab mir dann endlich den Schubs dass ich tätig wurde und Yumi wieder zurückgepfiffen hab. Danach musste ich sie einweisen und siehe da - sie hat gefunden 😉 16/20 Punkte

3. Aufgabe: beschossenes Blind und Markierung über Zaun (Oliver Kiraly)
Die Hunde mussten über eine niedrige Stelle des Zauns geschickt werden. Vor einem waren in recht weiter Entfernung die Helfer zu sehen. Zuerst wurde ein Schuss aufs Blind abgegeben, dass sich auf der linken Seite des Zauns, einige Meter links der Helfer befand. Danach wurde nochmals geschossen und eine Markierung auf die rechte Seite des Zauns auf die Wiese geworfen. Zuerst war das Blind zu arbeiten, danach die Markierung.

Station 3

Als wir zu dieser Aufgabe kamen war gerade ganz heftiger Regen und es stürmte. Von der Wartezone aus konnte man überhaupt keine Markierung erkennen, so ein Regen war. Direkt bei der Aufgabe hat mans dann doch etwas besser gesehen, aber die Sicht war sehr eingeschränkt. Ich hatte noch nie über Zaun trainiert bisher und war gespannt ob sie bei der Markierung über diesen Zaun springt… Ich schick Yumi aufs Blind und sie läuft auch schön am Zaun entlang in Richtung Helfer. Leider hat sie danach auf meinen Stoppfiff nicht wirklich reagiert und ich vermute, ich pfeif einfach zu leise – bin mir sehr sicher dass sie es bei diesem Wind und Regen wirklich nicht gehört hat. Naja, das hats etwas erschwert und mich macht sowas auch gleich immer so unsicher… Habs dann doch noch geschafft sie auf mich aufmerksam zu machen und sie an die Stelle des Blinds geschickt, wo sie auch fand. Dann zur Markierung. Ich weiß nicht wieso…. ich hab das komplette Wochenende „falsch“ geschickt und hoff echt dass Yumi dadurch jetzt nicht komplett deppert ist. Eigentlich hätte ich auf die Markierung (die ja mittlerweile mehr ein Memory war als wirklich eine Markierung) mit Voran schicken sollen, ich hab Yumi aber wie auf ne Markierung geschickt. Sie schiens auch noch aufm Schirm gehabt zu haben denn sie lief zielstrebig auf den Zaun zu, wollte dann aber nicht direkt drüber und lief weiter nach hinten. Um größere „Schäden“ zu vermeiden hab ich sie gestopt und wollte sie über den Zaun dirigieren was sie nicht unmittelbar annahm. Ich denke die Witterung war sehr gut, denn sie hatte das Dummy bereits in der Nase und dann ist sie auch beherzt über den Zaun gesprungen um es zu holen. Sie kam auch MIT Dummy wieder übern Zaun zurück (hat mich echt total stolz gemacht die Maus!! Für einige mag das vielleicht nichts besonderes sein, aber ohne jemals vorher mit nem Zaun trainiert zu haben und dann drübergehen, das fand ich spitze). Ich war heilfroh als beide Dummys drin waren und sagte dann nur zu Oliver dass ich jetzt auch weiß dass mein Hund über nen Zaun springen kann 😉
15/20 Punkte

4. Aufgabe: Markierung in Jungholzbestand (Ron Jeffery)
Das Gespann stand an einem Hang mit vielen Jungbäumen. Von rechts warf ein Helfer eine Markierung direkt in den Jungholzbestand, die der Hund nach Freigabe arbeiten sollte.

Station 4

Hört sich erstmal nicht so schwer an 😉 WENN Hundi markiert hätte… Merkwürdig war erstmal, man kam dort an, schüttelte Hände und Ron sagte gleich „Take the lead off please“. Ich dachte… ääähm aber er hat doch noch garnicht erzählt um was es geht?!? und bekam schon leichte Panik. Hätte ich garnicht haben müssen, denn danach hat Ron erklärt dass gleich eine Markierung fallen wird usw. Ok, der Schuss fällt, Yumi guckt in Richtung Schütze, mit der Markierung wurde aber etwas gewartet und als sie dann endlich geworfen wurde, hat Yumi schon wieder woanders hingeguckt. Aber verwirrt wie ich war schick ich Yumi mit Apport, sie bleibt sitzen. Anstatt dass ich dann man nachgedacht hätte (ok es hat seinen Grund wieso sie nicht losläuft, dann muss ich ihr eben helfen) hab ich das Kommando nochmals wiederholt und sie ist losgelaufen. Den Weg entlang (so ähnlich wie der Flat auf dem Video) und dann nach links abgebogen. Dann hab ich nichts mehr gesehen. Mal ein Büschlein wackeln… irgendwann schien sie wieder an der vermeidlichen Fallstelle zu sein und ich hab den Suchenpfiff gegeben… nichts, sie kam weiter nach oben dann wieder nach unten und irgendwann war sie endlich wieder auf dem Weg zu sehen. Ich hab sie gestopt und wollt sie nochmals ins Gebiet einweisen da meinte Ron nur „No no… call her in“ Tjaaaa, da hat mein Mäuslein nicht gefunden – bei dieser Witterung war das auch nicht so leicht und wenn der Hund nicht markiert hat, hat er sich meiner Meinung nach noch viel schwerer getan.
0/20 Punkte

Der erste Tag war rum und ich war durchaus sehr zufrieden mit Yumis Leistungen. Gut, manches hätte besser klappen können, aber auch ich werd hoffentlich irgendwann mal besser und schneller im Einschätzen der Situationen um dann richtig zu handeln und nicht zuviel Zeit ins Land gehen zu lassen 😉
Am zweiten Tag hatten wir etwas mehr Glück mit dem Wetter, mittags kam etwas die Sonne raus und es gab keinen Regen mehr 😀

5. Aufgabe: Wald- und Wassermarkierung (180°) (Betty Schwieren)
Man stand zusammen mit seinem Hund am oberen Ende eines steilen Hanges, zuerst in Blickrichtung Wald. Dort wurde eine Markierung geworfen. Danach sollte sich das Gespann um 180° drehen und hatte nun am Ende des steilen Hangs einen Weiher mit kleiner Insel vor Augen. Dort wurde von der Straße aus eine Markierung hinter die Insel geworfen. Danach sollte zuerst die Waldmarkierung gearbeitet werden, der Hund musste dabei „über Berg und Tal“, zuerst etwas nach unten, dann steil nach oben, die Fallstelle war dabei aber gut sichtig. Danach auch noch die Wassermarkierung.

Unsre letzte Aufgabe des Tages und als ich die Stelle im Wald sah, wo die Markierung hinfallen sollte dachte ich mir schon O M G !! :O Doch Betty sagte „Keine Angst, die Hunde haben alle bisher super markiert!“. Hm ich habs mal gehofft dass Yumi das auch so macht 😉 Also, die Waldmarkierung fiel und ich hab mich umgedreht in Richtung Wasser. Mein Hund stand wie angewurzelt da und hat in den Wald geglotzt, da sagte Betty zu mir „nimm deinen Hund mit“ (hihihihi). Als ich mich umgedreht hab und was sagen wollte, kam Yumi schon alleine neben meine Seite. Die Wassermarkierung hat schön geplatscht. Wir haben uns wieder umgedreht und ich hab Yumi auf die Markierung im Wald geschickt – tatsächlich !!! rausgerannt – gepickt – zurückgerannt, ich war echt erstaunt. So dann in Richtung Wasser und da war ich mir von Anfang an schon relativ klar dass Yumi das Wasser nicht so ohne weiteres annehmen wird. Fremdes Gewässer, dunkel vom aufgewühlten Untergrund. Sie also an der Wasserkante nach links abgedriftet und hatte das Dummy im Blick. Trotzdem nicht reingegangen und wieder nach rechts gelaufen. Dann hab ich sie gestopt und beherzt voran geschickt, noch nicht… sie lief wieder weiter nach links. Ich nochmals gestopt und nochmal voran geschickt und da hat sie sich einen Ruck gegeben und ist ins Wasser 🙂 Das Dummy war schnell geholt, Yumi hat bereits während des zurücklaufens wieder ihren Po geschüttelt und als sie bei mir war war sie stocksteif, hab mir schnell das Dummy gekrallt bevor sie zu schütteln begann 😛 Betty fand es gut, dass ich ihr unten am Wasser geholfen hab, sie wollte sehen dass sie noch ins Wasser reingeht, trotzdem gabs dafür natürlich ne Menge Punktabzug.
10/20 Punkte

6. Aufgabe: Markierung und beschossenes Blind (Declan Boyle)
Man stand an einem kleinen Hang, am Ende lief ein kleines Bächlein durch. Auf der anderen Seite gins wieder einen sehr steilen Hang nach oben. Ein Helfer war die Markierung von links nach rechts oben in diesen Steilhang. Dann sollte man sich zusammen mit seinem Hund drehen (von 12 Uhr auf ca. 2 Uhr) und erneut fiel ein Schuss diesmal aufs Blind (welches mit einem Bändchen für den Hundeführer markiert war). Die Entfernungen waren jeweils ganz schön knackig (zumindest meine Einschätzung) Zuerst sollte der Hund das Blind arbeiten, danach die Markierung.

Die erste Aufgabe des zweiten Tages für uns. Ich fand die Entfernung vom Blind recht weit, bzw. durch den schweren Untergrund mit Totholz und dem Bächlein kams mir schwer vor. Yumi guckte sich die Markierung an. Ich drehte mich auf 2 Uhr, mein Hund dreht NATÜRLICH NICHT mit (das dachte ich mir schon vorher…. da geht uns ne Menge Übung ab) aber als der Schuss aufs Blind gefallen ist, hat sie in die Richtung geguckt. Ich hab die Freigabe fürs Blind bekommen und musste erstmal Yumi animieren, dass sie wieder neben mich kommt und nicht weiterhin versucht, sich die Markierung ins Gehirn zu brennen. Dann war Madame wieder so eifrig, dass sie eine halbe Sekunde bevor ich mein „Voran“ sagen konnte schon losgedüst ist… grml… auf dem Weg zum Blind lagen einige „Hindernisse“, einmal ist Yumi irgendwo dagegengelaufen und wurd etwas ausgebremst und ich hatte echt Probleme meinen Hund auf dieses Blind einzuweisen. Wenns so lange dauert steigt mein Adrenalinpegel enorm, aber sie hats dann doch noch gefunden und kam zurück. So dann die Markierung, ich schick Yumi, sie rennt los wie ne Irre, springt in einen Haufen voller Tothölzer und fängt ganz fürchterlich zu schreien an…. die schlimmsten Sekunden, ich war komplett geschockt, konnte nur die Hände vor die Augen halten, nicht reagieren, nichts, ich dachte sie hat sich aufgespießt… Declan fragte mich „Don´t you wanna check your dog?“ und ging in Richtung Yumi, ich war so unfähig in dem Moment. Als ich grad ebenfalls in ihre Richtung loswollte, hat sies doch geschafft sich zu befreien und kam zurück. Declan sagte dass ich sie untersuchen soll, ich war immernoch wie in Trance -_- hatte keinen Plan was ich tun soll und hab dann mit der Hand unter ihrem Bauch und Beinen durchgefasst ob ich irgendwo Blut finden kann. Es war nichts festzustellen und Yumi schien auch sonst äußerlich ganz „normal“. Da meinte Declan, ich soll sie nochmal schicken. Hätte er das nicht gesagt, hätte ich es vermutlich nicht gemacht, so war es für Yumi mit Sicherheit besser denn diese Schreckensituation wurde für sie mit was Positiven aufgelöst. Ich schick also Yumi nochmal los, immernoch komplett verwirrt mit „Apport“ und Yumi rennt los als wäre nichts gewesen, hatte aber die Markierung natürlich längst nicht mehr aufm Schirm und ich auch nicht. Sie hat erst beim Helfer rumgesucht und es hat ne Weile gedauert bis ich wieder zu denken angefangen hab. So nah beim Helfer wars auf keinen Fall. Ich hab sie gestoppt und in den Hang geschickt wo ich das Dummy vermutet hab, dort ist sie auch promt hingelaufen und ewig weit nach oben. Ich wollt sie schon fast wieder zurückpfeifen weil ich es niemals so hoch erwartet hätte, da pickt sie das Dummy und kommt freudig zurück. Der Schock ist mir dennoch noch den ganzen Tag in den Gliedern gesteckt, was man auch in meinen „Handlungen“ beim handeln von Yumi gemerkt hat….
8/20 Punkte

7. Aufgabe: Markierung und Markierung beim Zurücklaufen (Graham Stanley)
Man stand vor einer kleineren Senke, links war ein Helfer auf einem Hang, der ein Dummy nach oben (12 Uhr) ins Waldgebiet werfen sollte. Wenn der Hund sich auf dem Rückweg befindet, fällt von rechts nochmal ein Schuss und eine Markierung in diese kleine Senke. Diese soll gleich im Anschluss gearbeitet werden.

Rein von der Aufgabenstellung eine wunderschöne Aufgabe wie ich finde!! Aber frag nicht wieso – Yumi hatte sehr große Probleme diese Dummies zu finden. Der Boden war richtig matschig und aufgeweicht. Bei der ersten Markierung ist sie übers Ziel hinausgeschossen und ich musste sie wieder zurückpfeifen. Zu sehen war sie dann auf der linken Seite, da wo der Helfer sich befand. Also stopen und versuchen nach rechts rüber zu bekommen. Das ganze Spielchen ging relativ lange, bis sie endlich dieses Dummy gefunden hat. Dann kam sie zurück und hat sich ganz genau angeguckt wo das Dummy hingefallen ist. Sie guckte mich an, guckte wieder zur Fallstelle, setzte sich in Bewegung und hatte dabei einen leichten Drall zum Dummy, also hab ich sofort den Hierpfiff genutzt und sie kam auf der Stelle 🙂 So dann auf die zweite Markierung geschickt, von der Entfernung war es wirklich nicht weit. Yumi gesucht, nix gefunden, großräumig weitergesucht… ich musst sie andauernd wieder in diese Kuhle zum suchen bringen, sie hat nichts gefunden?! Erst als sie das vierte Mal an dieser Stelle gesucht hat, hat auf einmal ihre Rute angefangen wie wild zu wedeln und sie hat irgendwas mit ihren Pfoten gemacht. Ich dacht schon – was wird jetz bitte das?!?! Sie musste das Dummy erst etwas aus diesem Batz rausholen, es war komplett voll mit braunem Dreck, kein Wunder dass sie das so schlecht gerochen hat. Aber ich war froh dass beide Dummies drin waren 😉
3/20 Punkte

8. Aufgabe: Markierung für Hund und Markierung für HF (Rainer Scesny)
Man stand an einer T-Gabelung eines Weges, auf der linken Seite in nicht allzu weiter Entfernung war ein Helfer der eine Markierung auf den Weg warf. Der Hund sollte nach Freigabe auf diese Markierung geschickt werden. Während der Hund arbeitet, fällt auf der rechten Seite der T-Gabelung in etwas weiterer Entfernung nochmals eine Markierung in den Hang. Diese sollte der Hundeführer markieren. Man musste sich also quasi komplett vom Hund wegdrehen und den Hund eigenständig arbeiten lassen um die Markierung zu sehen. Die Hunde hatten nämlich so gut wie keine Chance selbst zu markieren.

Also bei dieser Aufgabe hab ich mich ehrlich selten dämlich gestellt…. Die Markierung links fällt, ich hab keinen Plan ob Yumi das gesehen hat, nimm meine Hand raus aber Yumi guckt komplett woanders hin als die Markierung war – nämlich in den Hang. Anstatt dass ich sie nochmal ausrichte sag ich „Apport“ und was macht Yumi??? Natürlich das was ich auch vorhersehen hätte müssen, sie läuft dahin wo sie hinguckt… direkt in den Hang. Gleich im Moment als ich sie geschickt hab, hab ich direkt gesagt wie blöd ich eigentlich sein kann… dann fiel der Schuss und ich musste mich wegdrehen um die Markierung zu sehen. Als ich mich wieder umgedreht hab, war Yumi natürlich längst nicht mehr zu sehen und ich musst sie zurückpfeifen. Sie kam aber so blöd oben am Hang wieder her, dass sie dort nicht runterkam weils zu steil war. Also ist sie weiter nach links gelaufen, ich hab sie gestopt und zum suchen links geschickt. Sie lief aber über den Weg drüber und ich musste nochmal stopen und wieder rechts suchen schicken, dann endlich hatte sie das Dummy – PUH… Ok, auf zu MEINER Markierung 😉 Nebem dem Weg an dem man den Hund entlangschicken musste, gingen vereinzelt so kleine Schneisen nach unten rechts in den Wald. Yumi hats da richtig reingezogen, aber sie lies sich stopen, links voran schicken. Gleiches Spiel bei der nächsten Schneise, nochmal links voran geschickt und diesmal kam sie genau richtig zum Dummy. Rainer meinte zu mir dass ich meinen Hund mehr führen müsse, sie braucht das 🙂 Jaaa, ich weiß auch nicht wieso ich mich manchmal derart deppert anstelle… Ich bin ja nur froh dass Yumi mir das nicht krumm nimmt!
9/20 Punkte

Insgesamt: 81/160 Punkte, nicht bestanden

Der Sonntag hat sich dann noch ziemlich lang gezogen, es gab ein Stechen in der A, danach war warten angesagt. Ich war ja bereits seit früh auf den Beinen und hab Sabine und Hedlund zugeguckt und Daumen gedrückt und langsam wurde mir richtig kalt. Man fror quasi von innen heraus. Um ca. 18:30 Uhr war dann endlich Siegerehrung und danach Antritt zur Heimreise. Mittlerweile hatte ich einen Mordshunger, Kopfweh zum Platzen und war müde dass ich kaum noch meine Augen aufhalten konnte. Hab erstmal ins Navi den nächsten Mc Doof eingegeben und im Auto paar Chickenburger verdrückt. Um halb neun war ich so müde das nichts mehr ging. Musste die Nacht zweimal anhalten und schlafen, das erste Mal war ich erst vermeindlich ausgeschlafen aber nach einer weiteren Stunde fahrt gings wieder von vorne los mit den Augen die einfach nicht mehr wollten. Gesundheit geht vor 😉 dann lieber wieder anhalten. Am Montag um kurz nach 7 Uhr waren Yumi und ich heil wieder zuhause, noch total fertig aber im Großen und Ganzen glücklich dass wir diese Reise angetreten sind 🙂 Sollte es nochmals ne Qualifikation fürs Finale geben, sind wir wieder dabei!!

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5 Gedanken zu „02.11./03.11.2013 DRC WT-Finale F (Engelskirchen)

  1. Danke für diesen ausführlichen Bericht wieder, Tanja!! 🙂
    Ich an deiner Stelle wäre auch erstmal total perplex gewesen wenn mein hund so aufschreien würde….
    und nach 2 so langen tagen glaub ich dir gleich dass ihr froh wart wieder zuhause zu sein *ggg*
    Drück Dick :*

  2. Wow! Danke für die Aufgabenbeschreibung, aber was für ein Schock mit dem Asthaufen, ich galube ich wäre auch total perplex gewesen. Gsd geht es Yumi gut 🙂